Mittelägypten Teil II / Middle Egypt part II

Mittelägypten Teil II / Middle Egypt part II

Touristische Ziele in der Umgebung

Wie überall in Ägypten ist auch in der Gegend um Minya eine Vielzahl von antiken Stätten gelegen. Besuchbar sind nicht alle und bei vielen ist der nötige Zeitaufwand für den normalen Ägyptenreisenden eher nicht lohnenswert. Im möchte im Folgenden daher nur die Ziele aufzählen, bei denen ich glaube, dass ein Besuch auch dem Laien Spaß machen kann. Falls eine Destination fehlt, die sie immer schon mal besuchen wollten, seien sie nicht traurig! Übrigens geht es in diesem Beitrag auch nicht um Details zur Geschichte der Orte. Es stehen hier die Reisetipps im Vordergrund!

Like everywhere in Egypt one can find many archeological sites around Minya. Not all of them can be (easily) visited and some are not worth the effort for the normal touristic visitor. I will therefore only show you the most interesting spots – from my point of view. I think that thise destinations I chose are worthy a visit. If I missed a site you really like, please do not be upset! This short blog is not about the history of the sites but focuses on the touristic points.

 

Beni Hassan

Beni Hassan ist eine Felsnekropole der Ersten Zwischenzeit und des Mittleren Reiches. Sie liegt etwa 20 km südlich von Minya auf dem Ostufer und ist leicht mit dem Taxi zu erreichen. Die Gräber sind absolut sehenswert und meist auch in einem sehr guten Zustand erhalten. Fantastisch ist der Ausblick von den Felsen auf das Niltal. ACHTUNG: Beni Hasan kann nur besucht werden, wenn sie gut zu Fuß sind. Der Aufstieg ist recht lang, wenn auch nur mäßig schwierig. In der Hitze Ägyptens stellt er dennoch eine Belastung für den Kreislauf dar. Nehmen sie sich daher Zeit! Bei körperlichen Problemen oder Gehschwierigkeiten jeder Art muss ich unbedingt von einem Besuch abraten! 

Die Tickets für die zugänglichen Gräber erhält man unten an der Strasse. Dort gibt es auch Toiletten und man kann Getränke und Snacks kaufen. Manchmal werden auch Souvenirs angeboten.

Man erreicht Beni Hasan von Miniya aus nur mit dem Taxi, die Fahrer kennen aber den Weg. 2012 kostete die Strecke hin und zurück knapp 50 L.E.

Beni Hassan is a rock-cut necropolis, mainly of the First Intermediate Period and the Middle Kingdom. It is situated around 20 kms south of Minya at the East Bank of the Nile and easy to reach by Taxi. The tombs are marvellous and a must-see of Middle Egypt. The view over the Valley is just spectacular and alone worth the visit. CAUTION: You can only visit Beni Hassan when you are in a good physical condition. The way that ascends from the valley to the tombs is long and it is only accessible per pedes. Especially in the heat of Egypt I cannot recommend the visit for small children, people with heart problems or any other diseases that may affect the blood circulation.

You buy the tickets for the tombs at the Visitor Centre that lays at the street. There are toilets, a small „café“ where you can buy beverages and sometimes some souvenirs. Normally the taxi-drivers know the way to Beni Hassan. In 2014 the price from Minya to the tombs and back was around 50 L.E.

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Speos Artemidos

Ganz in der Nähe von Beni Hassan, in einem breiten Wadi der Ostwüste, liegt ein kleiner aber bedeutender Felsstempel, den Hatschepsut für die Löwengöttin Pachet errichten ließ. Das Tempelchen ist ziemlich sehenswert. Den Taxifahrern ist er, wenn überhaupt, als Astabl Antar bekannt. Problem: Der Ghafir ist selten am Tempel, kommt aber fast immer angelaufen, wenn er ein Taxi kommen sieht. Das dauert ein bisschen, lohnt aber das Warten. Ein Ticket gibt es für den Tempel nicht, man bezahlt den Gahfir für seine Mühen. Seien Sie bitte nicht zu geizig.

Um den Tempel herum wurden in der Spätzeit Katzen beerdigt. Einige der umliegenden Höhlen waren wohl kleine Schreine, andere wurden von koptischen Eremiten als Wohnstätten genutzt.

Close to the tombs of Beni Hassan you can find a small speos (rock-cut temple) of queen Hatshepsut. The temple is situated in a broad wadi of the eastern desert and was dedicated to the local lion goddess Pakhet. The shrine is very nice and absolutely worth a visit. Most drivers do not know the temple as „Speos Artemidos“ but as „Astable Antar“. If the driver is unsure let him ask the guys at Beni Hassan. The problem: The temple is not officially opened for visitors therefore the Ghafir normally is not waiting at the temple. Whenever he sees a taxi coming down the desert roads he runs to temple. Just keep cool and wait. There are no tickets so pay som bakshish to the guardian. Don´t be too close-fisted for the way is long and hot.

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Tuna el-Gebel

Die Nekropole von Tuna el-Gebel, altägyptisch Hesert, ist berühmt für das Grab des Thot-Hohepriesters Petosiris und seine ausgedehnten Tiernekropolen in denen vor allem Ibisse und Paviane bestattet worden sind. Der Friedhof der griechisch-römisch und koptischen Zeit liegt etwa 15 km nördlich von Mallawi auf dem Westufer und ungefähr 50 km nördlich von Minia. Mit dem Taxi benötigen sie daher etwa eine Stunde. Nutzen sie den Besuch am besten gleich auch um noch nach Hermopolis zu fahren! In Tuna finden sie neben Grabhäusern im griechisch-römischen, ägyptischen und Mischstil und den Tiernekropolen auch eine gut erhaltene und eine unvollendete Grenzstele des Echanton. Als Tourist kaufen Sie ihr Ticket direkt am Eingang zur Nekrople. Dieses beinhaltet den Besuch des Grabes von Petosiris, des Grabes der Isidora mit einer (furchtbar stinkenden) Mumie, der Tierknekropole sowie des Serapeums. Der Rest der ausgedehnten Nekropole ist nicht zugänglich. Bitte halten Sie sich unbedingt daran! Zum einen arbeitend derzeit zwei deutsche Teams in Tuna, zum anderen sind viele der auf den ersten Blick gut erhaltenen Häuser tatsächlich massiv vom Einsturz bedroht!

Am Eingang finden sie auch ein Gästehaus (das erste Gebäude, das zweite ist das Grabungshaus, hier ist der Zugang strengstens verboten!). Dort gibt es ein Café und Toiletten.

The necropolis of Tuna el-Gebel, Heseret in ancient Egyptian, is famous for the tomb of the High-Priest of Thot Petosiris and the huge necropolis for sacred animals, especially ibises and baboons. The cemetery of the Greco-roman and Christian times lays aorund 15 km north of Mallawi at the West-Bank of the Nile and around 50 km north of Minya. With a taxi you need around 1 hour. The best is to visit nearby Hermopolis at the same day. In Tuna you will find nice tomb houses mostly in Greek style, some in Egyptian and some in a mixed architecture. There are a finished and an unfinished boundary stela of Akhenaten as well. As tourist you can buy a ticket at the entrance of the cemetery that includes the tomb of Petosiris, the tomb of Isidora with her mummy (that smells…), the animal necropolis and the Serapeum. The rest of the huge necropolis is not open for touristic visit. Please do not try to visit the tombs alone. There are recent excavations of two German teams. The second point: It is dangerous! Although it seems that the tombs are in a good condition most of them in fact are in danger of collapse.

At the entrance you will find the rest-house (the first building. The second is the excavation house which is strictly forbidden to enter). In the rest-house you find a café and toilets.

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Reisetipps Mittelägypten / Middle Egypt

Erste Begegnungen

Mittelägypten ist ein bisschen das Stiefkind des Ägyptentourismus. Das hat vielfältige Gründe, vor allem sicherlich die seit Jahrzehnten eher unruhige politische Situation. Obwohl hier eine große christliche Gemeinschaft lebt – in vielen Dörfern stellen die Kopten hier sogar die Bevölkerungsmehrheit – war Mittelägypten in den 90er Jahren auch eine Hochburg islamistischer Gruppierungen, darunter auch der Muslimbruderschaft, die unter Präsident Mubarak verboten war. Es gab organisierte Banden, die auch schon mal auf die durchfahrenden Züge schossen. Wer in den 90er Jahren mit einem der Züge von Kairo nach Luxor fuhr, kennt es noch: Man verschloss die Fenster zur Vorsicht mit Metall, die Nachtzüge halten bis heute eigentlich nicht in Mittelägypten. Das führte dazu, dass die in Kairo und Oberägypten, insbesondere Luxor und Assuan, gut ausgebaute touristische Infrastruktur in Mittelägypten kaum entwickelt worden ist. Dieses Manko hält bis heute an und obwohl es natürlich in allen größeren Städten Hotels gibt, ist eigentlich nur Minia in einem gewissen Maß auf ausländische Besucher zugeschnitten. Aber auch hier kann man nicht von einer touristischen Infrastruktur sprechen. Für den typischen Ägyptenreisenden mit Besuch bei den Pyramiden, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub war und ist Mittelägypten auch nur leidlich interessant. Die Monumente sind mit wenigen Ausnahmen eher in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand, die Zufahrten dauern lange und sind beschwerlich. Im Vergleich mit den dicht gedrängten Monumenten in Luxor, Assuan oder Kairo also kein besonders attraktives Reiseziel!

Wir würden im Moment tatsächlich eher von Reisen nach Mittelägypten abraten, auch wegen der politischen Situation. Minia ist bis heute eine Hochburg der Muslimbruderschaft und es kam in der Vergangenheit immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Sicherheitskräften und der mittlerweile wieder als Terrororganisation verbotenen Bruderschaft. Aber wer weiß, vielleicht wird ja alles wieder gut und man kann dann doch wieder recht entspannt nach Mittelägypten reisen. Für diesen Fall wollen wir hier einige Tipps zusammenstellen.

Middle Egypt is the poor cousin of tourism in Egypt. There are many reasons for that: for sure the political situation is one major fact. Although inhabited by the largest coptic community in Egypt – in some villages you hardly find muslims – Middle Egypt is heart and centre of the muslim brotherhood. In the 90s sometimes bandits shot at trains; a reason why for decades the trains had very string windows that could be closed with metal shields.

While the  touristic infrastructure of Cairo, Luxor and Aswan is quiet good, Middle Egypt still has nothing that could hardly be called any touristic structure. The typical tourist wants to visit the pyramids, the Egyptian Museum, the temples and tombs in Luxor and Asswan and then go swimming at the Red Sea. Middle Egypt´s monuments are less impressive and harder to reach and therefore not very attractive for many travellers. 

At the moment I cannot encourage you to visit Middle Egypt due to the political situation. In the last years there have been many clashes between the authorities and the muslim brotherhood. Especially the Christians suffered a lot.

But – who knows. Maybe someday it will be safe enough to travel again and when that day comes you are prepared!

Anreise/ Journey to Middle Egypt

Es gibt drei Möglichkeiten, nach Mittelägypten zu reisen:

Mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Auto/Reisebus.

There are three options to travel to Middle Egypt:

via airplane, train or car/bus

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Mit dem Flugzeug/ Via airplane

Der Flughafen Mittelägyptens liegt in Sohag. Man erreicht den Mubarak Airport mit Egyptair täglich von Kairo. Ein Flug kostet etwa 90 Euro pro Person und Strecke. Diese Form der Anreise ist aber nicht zu empfehlen, da Sohag sehr weit im Süden liegt, die touristischen Ziele Mittelägyptens dagegen in der Gegend von Minya. Das liegt 235 km nördlich von Sohag, was bedeutet, dass man etwa 4 bis 5 Stunden Bus- oder Taxifahrt auf sich nehmen müsste. In Sohag selbst ist es zudem fast unmöglich zu übernachten. Das Weiße Kloster bietet allerdings Gästezimmer an und hin und wieder kann man auch an im Gästehaus der Universität unterkommen. Sollten Sie Interesse daran haben, die Klöster bei Sohag zu besichtigen empfehlen wir eher einen Tagesausflug von Minya aus zu unternehmen.

The only airport in Middle Egypt is the Mubarak Airport at Sohag. It is connected with Cairo by daily flights operated by Egyptair. One flight costs around 90 Euros. This way of travelling is not recomnded because Sohag is far away from the typical places of touristic interest in Middle Egypt: It is 235 kms south of Minya. That would mean 4 to 5 hours travel by Taxi or Bus. Staying over night in Sohag is (nearly) impossible. The White Monastry offers some guestrooms as does the University but it is hard to get a room there. If you are interested in visiting Sohag it is better to do it a day trip from Minya or even Luxor.

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Mit dem Zug

Die einfachste Methode Minya zu erreichen, ist die Fahrt mit dem Zug. Sie dauert von Kairo etwa 3 bis 4 Stunden, von Luxor zwischen 7 und 9 Stunden. Man bekommt die günstigen Tickets (etwa 10 Euro pro Strecke und Person für die 1. Klasse) am Ramsis Bahnhof in Kairo oder am Bahnhof von Luxor. Die Züge sind zwar nicht besonders komfortabel und oft sehr überfüllt, aber sicherer als eine Fahrt über die schlechten Autobahnen des Landes. Zudem kann man sich hin und wieder die Beine vertreten oder einen Tee oder Nescafé bestellen. Auch kleine Snacks werden angeboten. Die Züge verkehren einmal täglich von Luxor und mehrmals täglich von Kairo nach Minya.

The easiest way to reach Minya is the train. A journey from Cairo takes 3 to 4 hours, from Luxor between 7 and 9 hours. The cheap tickets (around 10 Euros) can be bought at Ramsis Station in Cairo or Luxor Station. The trains are not too comfortable and often very crowded but much safer than a trip via Bus or car. There is board-service with tea, nescafé and little snacks as well. There is one train daily from Luxor and several from Cairo.

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Mit dem Auto/Bus

Sie können von Kairo aus mit einem privaten Taxi nach Minya fahren, mit einem Reisebus oder auch mit dem Minibus. Das private Taxi braucht etwa 4 Stunden und kostet knapp 70 Euro – zumindest bei meiner letzten Fahrt. Allerdings ist das Benzin in Ägypten nach der Revolution deutlich teurer geworden, was sich sicherlich auch auf die Preise der Taxifahrten ausgewirkt hat. Wenn sie sich in Kairo an ein Reiseunternehmen wenden, kann man ihnen dort ebenfalls einen Fahrer mit Wagen zur Verfügung stellen. Diese sind meist geräumiger, haben oftmals eine Klimaanlage und sind dementsprechend teurer. Hier müssen sie mit etwa 200 Euro pro Strecke und Wagen rechnen.

Zwei Optionen die ich wirklich nur eingefleischten Ägyptenkennern und -liebhabern raten kann, sind Fahrten mit dem Reisebus oder dem Minibus. Linienbusse der Golden Arrow / West Delta Lines verkehren vom Busbahnhof Turgoman in Kairo einmal täglich nach Minya. Es ist möglich Tickets im Voraus zu kaufen und dazu rate ich dringend! Es kann ihnen aber immer passieren, dass Fahrten bereits ausgebucht sind. Eine Strecke kostet etwa 20 Euro.

(- Buchungsbüro und Station Alturgoman – Telefon: 02-57 65 582)

Die Busse sind oftmals in keinem besonders guten Zustand und werden gnadenlos überladen. Es kommt immer wieder vor, dass sie ausfallen, es brennt oder die übermüdeten Fahrer auf der eintönigen Strecke schlimme Unfälle bauen.

Minibusse verkehren nicht direkt zwischen Minya und Kairo und man muss mehrfach umsteigen. Das klappt nur, wenn sie einigermaßen Arabisch verstehen oder mit einem Ägypter reisen. Minibusse sind dabei die gefährlichsten Verkehrsmittel Ägyptens! Das ist keine Panikmachen sondern eine Tatsache. Ich höre schon Leute sagen “Aber ich bin schon hundertmal Minibus gefahren und mir ist noch nie etwas passiert!”. Das mag sein – ich selbst habe auch schon so einige tausend Kilometer in den kleinen, engen und stickigen Bussen zugebracht und hatte auch noch keinen schlimmeren Unfall. Geplatzte Reifen und brennende Motoren habe ich allerdings schon miterlebt. Wenn sie aber einmal über die Desertroad gefahren sind, dann haben sie sicherlich die Wracks von Dutzenden von Minibussen gesehen, die ausgebrannt in der Wüste liegen. Da viele Ägypter ohne Licht fahren, man gern schnell fährt und man Pausenzeiten nicht einhält, sind solche Fahrten wie auch die mit größeren Reisebussen stets eine ernsthafte Gefahr.

Es gibt aber auch einen Vorteil sowohl bei den Reisen mit dem Bus als auch mit dem Zug: Nirgendwo sonst kommen sie so schnell mit den Ägyptern ins Gespräch. Beim Zug kommt die schöne Aussicht bei Tagfahrten hinzu.

You can take a private Taxi from Cairo/Luxor to Minya as well. The taxi needs around 4 hours from Cairo and 6 to 8 from Luxor. The prices in 2012 were 70 Euros from Cairo and 200 from Luxor but may have changed due to higher taxes on gas and oil.

In Cairo you can also contact a travel agency. They will offer you a driver with a “limousine”. Those cars are normally much better than the taxis and in most cases they are equipped with AC. This means that they are more expensive: arund 250 Euros from Cairo and 350 to 400 from Luxor. 

There are two options I can only recommend to real Egypt lovers and experienced travellers: Minibus and bus.

The Overland-Busses of the Golden Arrowa/West Delta lines leave Cairo from Turgoman Station once a day to Minya. It is possible to make a reservation for the tickets. I can only advise you to do so! Very often the busses are booked out. A journey costs around 20 Euros.

 Linienbusse der Golden Arrow / West Delta Lines verkehren vom Busbahnhof Turgoman in Kairo einmal täglich nach Minya. Es ist möglich Tickets im Voraus zu kaufen und dazu rate ich dringend! Es kann ihnen aber immer passieren, dass Fahrten bereits ausgebucht sind. Eine Strecke kostet etwa 20 Euro.

(- Turgoman Station telephone: 02-57 65 582)

Please keep in mind that the busses are often in a very bad condition and sometimes mercilessly overpacked. Every day accidents happen, from very bad to some minor technical problems.

Mircobusses do not shuttle directly between Cairo and Minya or Luxor and Minya and one has to change the vehicle several times. This is one of the reasons why a travel easily takes 12 to 20 hours for 270 kms! You cannot be sure to take the right bus without understanding Arabic quiet well. The best option is to travel with an Egyptian friend. 

Microbusses are by far the most dangerous transportation system in Egypt. That is no panicmongering and while writing I can already hear people say: “But I took Microbusses many times and never anything happened to me!” Yes, that is possible. I myself travelled some thousand kilometers throught out all Eypt in Microbusses and I am still alive. Nevertheless I was victim of several accidents- from burning engings to exploding tires. 

Unterkunft in Minya

Ein paar Worte zur Stadt

Miniya, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt etwa 270 km südlich von Kairo und 450 km nördlich von Luxor. Als Basis für Ausflüge zu den archäologischen Stätten Mittelägyptens ist der Ort bestens geeignet.

Die Stadt hat etwa 300.000 Einwohner und war im 19. Jahrhundert eine der schönsten Städte des Landes. Heute ist nur wenig von dieser Pracht übrig, allerdings kann man noch den Schachbrettgrundriss der Strassen erkennen. In den 20er Jahren erlebte Minya eine erneute Blüte, so wurden die Uferstraße Corniche deutlich verbreitert und Grünstreifen und Spielplätze angelegt. Diese Anlagen sind heute zwar etwas abgewirtschaftete aber immer noch ziemlich schön. Minya ist in jedem Fall eine grüne Großstadt – vor allem für ägyptische Verhältnisse. Zudem ist der Verkehr überraschend moderat und man hält sich sogar an die Ampeln!!

Minya is the capital of the homonymous province and is located app. 270 kms south of Cairo and 450 kms noth of Luxor. It is the best base for a visit in Middle Egypt.

The city has around 300.000 inhabitants and in the 19th and beginning 20th century praised as one of the most beautiful cities in Egypt. Today much of the splendour is gone. The typiyal chess-board plan of the streets is still preserved as are the nice Corniche with some parks. Minya surely is a freen city especially in Egypt. The traffic is suprisingly moderate and peole stop at traffic lights!!

MinyaCorniche

In der Innenstadt gibt es eine große Einkaufsstraße mit vielen Geschäften. Hier bekommt man bis auf den Nippes alles, was man auch auf den Bazaren von Luxor und Kairo kaufen kann, aber zu deutlich günstigeren Preisen. (So kostet ein Schal guter Qualität in Luxor gut und gerne 120 LE, in Kairo 85 LE und in Minya 25 LE). Leider ist das Pflaster der Straße in den letzten Jahren immer stärker zerstört worden. Jetzt zeigt sich die Hauptachse der Stadt leider als buckelige Schlammpiste.

The city centre has a huge boulevard with lots of shops. Here you can buy the same thing you find on the bazaars of Luxor and Cairo – but much cheaper. A scarf that costs 120 LE in Luxor and 85 LE in Cairo is not more expensive than 25 LE in Minya. Sadly the condition of the street is very bad. Today it looks more like a muddy racing track.

Essen gehen ist in Minya schon ein bisschen schwieriger, denn man ist einfach nicht auf Touristen vorbereitet. Wenn Gruppen kommen, bleiben sie selten länger als ein oder zwei Nächte und essen fast immer in den Hotels. Das können sie auch tun, oder sie sind etwas mutiger und gehen in eine der Garküchen. Shawerma oder Koshery gibt es natürlich auch in Minya an jeder Ecke, dazu kommen Bäcker und Schnellrestaurants. Kulinarische Höhepunkte sollten sie aber besser nicht erwarten. Wenn sie nicht pingelig sind, kann ich Ihnen durchaus das Restaurantschiff auf dem Nil empfehlen. Es ist – dass man zugeben – ein bisschen schmudelig (gut, ziemlich schmudelig), aber das Essen ist spitze! Ich habe in Ägypten selten einen so guten Grillteller gegessen wie auf diesem Schiff. Wenn sie abends gehen, sehen sie auch den Dreck nicht so sehr. Nach dem Essen kann man im großen Garten, der zu dem Schiff gehört, noch Tee trinken und eine Shisha rauchen.

Finding a restaurant in Minya is a longer task – the city is just not prepared for tourist. When groups visit the city they normally do not stay longer than 1 or 2 nights and they eat in their hotels. That is one option for you, too. From my experience I can say it is not a pleasant option. When you are a bit brave, just go out and eat in one of the cookshops. You will find Shawerma, Koshary and bakeries at every corner. Please do not expect culinary highlights. When you are not very picky I have one secret lead: There is a restaurant ship which is a bit grubby (ok…VERY grubby) but the food is just super good. I never ate such a good mixed grill in Egypt before! When you go in the evning it is easier to enjoy your food because you will not see too much of the dirt…After diner one can enjoy a tea or shiha in the garden next to the ship.

Was ist das Beste an Minya? Ich mag Minya, dass vorneweg. Es mag daran liegen, dass ich an Ausgrabungen im nicht weit entfernten Tuna el-Gebel teilgenommen habe und Minya immer “die” Stadt für Besuche war. Es ist aber auch der Charme der Stadt – und besonders ihre Lage. Die Landschaft in Mittelägypten ist generell atemberaubend. Das Ostgebirge ragt an vielen Stellen fast direkt am Ufer auf, weshalb die meisten Siedlungen im Westen und so mancher Friedhof ganz untypisch im Osten liegt. Auch bei Minya wachsen die Berge auf dem Osten fast direkt aus dem Fluss und es gibt viel Grün. Wie schon gesagt auch in der Stadt selbst. Minya ist zudem ziemlich beschaulich, ruhig und sauber.

What is the best about Minya. I like Minya, i have to confess. Maybe it is because i excavated at nearby Tuna el-Gebel and Minya was always “the” town for us. Maybe it is the special charme of this Garden City and its people. For sure Iove the landscape with the narrow East Bank and the wide and fertile West Bank. Minya is – and that is very important- cosy, quiet and quiet clean.

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Ein witziges Details: Auf den Ostbergen ist ganz wie in Hollywood der Schriftzug “EL MINYA” auf dem Berg angebracht.

A funny detail: Like in Hollywood, you can find the name of the city written in big white letters in the mountains.

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Touristische Attraktionen in Minia/ Sights in Minya

Ägypten ist leider ein Land, indem man nur ganz selten die jüngere Geschichte wahrnimmt. Pharaonische Monumente und hin und wieder ein paar Zeugnisse des koptischen Lebens stehen bei Reisen eigentlich immer im Fokus. Das ist auch ein Grund, warum viele alte Friedhöfe, Moscheen und Kirchen heute in einem oftmals bedauernswerten Zustand sind und sich als touristische Ziele kaum eignen. In der fatimidischen Zeit war Minya ein bedeutendes Zentrum des Landes, auch wegen seiner fruchtbaren Böden. 1326 besucht der berühmte arabische Reisende und Gelehrte Ibn Battuta Minya und war sehr beeindruckt von der Schönheit der Stadt und dem guten Ruf seiner Schulen. Er vermerkte, sie übertreffe alle anderen Städte Oberägyptens.

Zu den Höhepunkten zählen sicher die beiden fatimidischen Moscheen in der Altstadt, el-Amrawy und el-Latamy

Normally the tourist only visit the pharaonic sites of Egypt. This is one reason why so many Coptic and Islamic monuments are in a very bad condition. Minya was a important cultural centre for the Christians and Muslims. In the Fatimid Era the city was one of the most beautiful places in Egypt and 1326 the famous Ibn Battuta visited the city and praised its beauty, its mosques and its schools.

The highlights of the 12th century are the el-Amrawy and the el-Lamaty Mosque in the Medina of Minya.

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Most of the curches in Minya are modern buildings. Some of the older churches have been destroyed during the revolution and the rule of the Muslim Brotherhood. 

Ebenfalls ein islamisches Monument ist der Friedhof von Zawyet el-Maiyitin. Es handelt sich um den größten (islamischen) Friedhof des Landes. Bekannter ist der Ort aber für seine kleine Stufenpyramide aus der Dritten Dynastie. Sie wird allerdings fast nie von Touristen besucht.

An important Islamic monument is the large necropolis of Zawyet e-Maiyitin. It is the largest (Islamic) cemetery in Egypt. The location is more famous for its small step-pyramid from the 3rd dynasty. Hardly any tourist ever finds the way to this place. Normally taxi-driver know at least the cemetery.

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Das Museum von Minya, das einmal Schätze aus dem ganzen Land, inbesondere aber der Region präsentieren soll, ist ein extravaganter Bau, der allerdings seit Jahren als Bauruine brach liegt. Wann es weitergeht steht bisher in den Sternen.

The Minya Museum that is planned to house tresors from all over the country and especially from Middle Egypt, is a extravagant building. For years now it is more a ruin than a building lot. Nobody knows when the museum will open.

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Bald folgt mehr – bleiben Sie also dabei!

More soon – stay with us!

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Reisetipps Luxor – Hotel El Nakhil Luxor/

Nach unseren ersten beiden kleinen Rezensionen zu Hotels in Kairo wollen wir uns nun dem Süden des Landes zuwenden. Ich möchte zuerst ein Hotel in Luxor, dann zwei in Assuan besprechen.

Hotel El Nakhil, Luxor, Westbank

Wer nach Luxor reist, der hat die Qual der Wahl. Neben den großen Luxushäusern und natürlich den Kreuzfahrtschiffen gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von kleinen Hotels und Pensionen sowohl auf dem Ost- als auch auf dem Westufer. Ich bevorzuge aus verschiedenen Gründen die Westbank: Es ist ruhiger, man  wird nicht auf Schritt und Tritt gefragt, ob man Kutsche oder Bötchen fahren möchte und man ist sehr viel näher an den Monumenten wie dem Tal der Könige, den Millionenjahrhäusern oder der Beamtennekropole.

Es gibt hier wie überall gute, sehr gute und nicht so gute Häuser. Wir sind große Fans des El Nakhil, Gezira el Beirat. Nur etwa 5 Minuten vom Fähranleger entfernt, liegt das Hotel in einer Seitengasse des kleinen Dorfes. Folgen Sie den Schildern, denn man kann den Zugang zum Haus leicht verpassen.

Man betritt den Vorhof durch ein schönes Tor und steht dann vor dem Hotel selbst. Das Hotel ist ganz im klassisch orientlisch-nubischen Stil gehalten. Die Lobby ist großzügig und sehr sauber und führt zum einen in einen gemeinschaftlichen Fernsehraum, einen großen, sehr schönen Garten, in dem auch einige Zimmer liegen, sowie in das Obergeschoss, in dem sich die meisten Zimmer sowie die sehr großzügige Terrasse befinden. Auffällig ist die makellose Sauberkeit – es blitzt und blinkt nur so. Das ist auch in Luxor keine Selbstverständlichkeit! Die Zimmer im Garten sind als kleine Bungalows gestaltet und verfügen alle über eine kleine Terrasse, die in den Garten führt, ein modernes Bad und ein schönes, großes Schlafzimmer. Unten wie oben verfügen alle Zimmer über eine große Kuppel, in die Glaselemente eingebaut sind. Ein schöneres Licht zum Aufwachen gibt es in ganz Luxor nicht. Die Betten – Kingsize – haben perfekte Matratzen, die Möbel sind schlicht, aber sehr geschmackvoll. Fernseher gibt es keine, dafür aber moderne und zuverlässige Klimaanlagen. Die Zimmer im Obergeschoss verfügen alle über einen Balkon, der zum ruhigen Garten hin ausgerichtet ist.

Das Frühstück wird auf der großen Terrasse serviert – mit Blick auf die traumhafte Landschaft, den Nil und – am Besten!- den Luxortempel. Das Frühstück ist schlicht, ägyptisches Brot, Toast, Schmelzkäse, Marmelade und Eierspeisen, dazu Kaffee, Tee und frischer Saft. Zugleich ist die Terrasse auch Restaurant – und zwar ein ziemlich gutes. Die Küche ist solide, die Portionen gut, die Preise moderat. Klar, das El Nakhil ist kein Luxus-Restaurant, aber man isst lecker und erspart sich den Stress, ein Restaurant zu suchen.

Das Personal und das Management sind spitze, freundlich und sehr zuverlässig. Wenn sie einen Wunsch haben, wird man alles daran setzen ihn zu erfüllen . ob Taxi nach Edfu, Zugticket, Eselreiten, Kameltrip oder Fahrradvermietung.

Mit 35 Euro pro Doppelzimmer in der Hauptsaison ist das Hotel wirklich günstig – und ein wahres Paradies auf dem Westufer von Luxor.

Zimmer: 5 von 5 *

Frühstück: 4 von 5 *

Freundlichkeit und Service: 5 von 5 *

Sauberkeit: 5 von 5 *

Bar/Restaurant: 5 von 5 *

Lage: 5 von 5 *

Preis/Leistung: 5 von 5 *

Insgesamt: 34 von 35 *

Hotel El Nakhil, Luxor, Westbank

Who travels to Luxor has the problem of choosing a good hotel. Next to the typical luxury houses and ships there are quiet a lot of nice, small houses on both east- and westbank. I prefer the silence of the Westbank: It is quiet and you are not chased down by kalesh-drivers and boat-owners and you are much closer to the monuments like the Valley of the Kings, the necropolis of the functionaries, the houses of millions of years and so on.

We are big fans of the hotel El Nakhi, Gezira el Beirat. Only 5 minutes away from the harbor, the hotel is located in small side-road of the village. Follow the signs because it is easy to miss the junction that leads to the El Nakhil.

One enters the hotel through a nice gateway that leads to a forecourt. The hotel itself is built in the typical Luxor-style with Nubian elements. It´s a bit like living in a palace of 1001 nights…

The spacious lobby leads to the large exotic garden, the common TV-room and the second floor. The first thing you notice is that is immaculatly clean. This first impression give you a good feeling and shows the main asset of the hotel: it´s staff and management.

The rooms are in the garden and in the second floor. The Garden Rooms are styled like small bungalows with domes, large bedrooms and small terraces.

The garden offers the luxury of shadowy chairs, plants and the feeling of being in the Garden Eden.

Most rooms are in the second floor and have a balcony leading to the garden. The clue: a dome above the bed! That is Orient!

The habitations are plain and perfectly clean. The beds are kingsize with comfortable mattrasses, the furniture nice. The bathrooms are modern and appropriate. Keep in mind- the El Nakhil is not a luxury hotel! The AC is perfect. Nothing will disturb the silence but singing birds or sometimes a donkey. There is no TV in the rooms but you won´t miss it.

When you wake up in the perfect light of your dome with glass incrustations you walk to the terrace where breakfast is served. There you have a perfect view: nature, birds, nice houses and – priceless – the Nile and the Luxor Temple!! The breakfast itself is served at the table and simple but delicious: Egyptian bread, toast, cream cheese, marmelade and eggs. As drinks they offer coffee, tea and fresh juice of the day.

The terrace serves as restaurant and bar after breakfast. The food is good, the menue quiet large. The prices are low, the quality quiet high. Of course – the El Nakhil is no luxury restaurant but in comparison with the restaurants in Luxor it is very good! Eating at the hotel gives you the opportunity to have the perfect view during dinner!

The management speaks English, Arabic, French and German. If you have any wish – they try to make it come true, from train tickets, taxi to Edfu or Abydos to camel and donkey ride or bike.

The staff is always friendly, helpful and perfectly organized. The El Nakhil is a small paradise in Luxor! With only 35 Euros for the Double Room the prices are moderate and fit the facilities.

Rooms: 5 out of 5 *
breakfast: 4 out of 5 *
staff and service: 5 out of 5 *
cleanliness: 5 out of 5 *
Restaurant: 5 out of 5 *
price/performance: 5 out of 5 *
Location: 5 out of 5 *
total: 34hotel1 hotel2 hotel3 hotel4 logoelnakhil restaurant3 terrasse out of 35 *

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Reisetipps Kairo – Hotel Longchamps, Zamalek/ Travel tipps Cairo – Hotel Longchamps, Zamalek

Hotel Longchamps, Zamalek

Das Longchamps auf der Nilinsel Zamalek ist ein Botique-Hotel in der 5. und 6. Etage eines Hauses auf der recht ruhigen Sharia Ismail Mohammed. Die Fotos auf der Homepage versprechen ein Haus mit dem Charme von Tod auf dem Nil, verwinkelten, gemütliche Aufenthaltsräumen, Leseecken, Balkonen mit vielen Pflanzen, einem modernen Frühstücksraum und modernen, geschmackvoll eingerichtete Zimmer, die gekonnt den Spagat zwischen modern und „gute alte Zeit“-Charme schaffen. Nach den Erfahrungen mit dem Windsor-Hotel wissen Sie schon, Fotos können lügen. Und das tun sie auch beim Longchamps! Wenn sie das Haus betreten, werden sie feststellen, dass der Charme des Hotels ungleich höher ist, als es die Fotos erwarten lassen! Das erste was einem auffällt: trotz alter Teppicher und alter Möbel blitzt es vor Sauberkeit. Die Ausstattung ist in einem tadellosen Zustand, so dass man sich schon in der kleinen Lobby einfach wohlfühlt. Die Aufenthaltsräume versprühen eher den Charme eines englischen Landhauses als eines kleinen Hotels. Man möchte gleich ein Buch nehmen und sich auf eines der Sofas oder Stühle setzen. Oder besser noch – auf einen der öffentlichen Balkone mit ihrem dschungelartigen Pflanzenbewuchs verziehen, einen Tee oder Kaffee bestellen und gar nicht mehr aufstehen. Dann verpasst man aber etwas, nämlich die Zimmer! Ob nun die kleinen Standardräume, die geräumigeren Executive oder die großen Superior-Räume, alle sind geschmackvoll eingerichtet, die Betten duftend sauber und mit fantastischen Matratzen ausgestattet, und alles wieder vor allem eines: tadellos gepflegt, sauber und einfach schön! Die Badezimmer sind neu gemacht und laden zum Verweilen ein. Hier geht man gerne Duschen und macht sich zurecht. Die Zimmer sind mit Fernsehern ausgestattet – wohlbemerkt Flachbild-Geräten sowie Klimaanlagen. Der einzige – zugegeben winzige- Wermutstropfen: Nicht alle Räume haben einen Balkon. Macht aber nichts, denn es gibt ja die Gemeinschaftsbalkone und zugegebenermaßen ist die Aussicht in Zamalek auch nicht so berauschend…

Wenn sie völlig erfrischt und frisch geduscht in den hellen, sauberen und modernen Frühstücksraum kommen, dann wissen sie – hier sind sie richtig! Ein sehr üppiges Buffet erwartet sie – frisches dunkles Brot, Toast, Croissants, süßes Gebäck, eine Auswahl von Marmeladen, Käse und Aufschnitt, Eier, Rührei, Müsli, ägyptische Köstlichkeiten, frischer Saft, Obst, Kaffee, Tee – das Longchamps kann es, was das Frühstück angeht mit jedem Luxushaus in Kairo aufnehmen. Vor allem, weil der Service so ist, wie man es erwartet: Immer da, zurückhaltend, schnell, freundlich und professionell.

Der Frühstücksraum ist zugleich Restaurant. Wer die Ruhe des Hotels dem Trubel der Stadt vorzieht, kann hier sehr gut essen – die Preise liegen im typischen Durchschnitt der Insel und entsprechen unbedingt der gebotenen Qualität!

Überhaupt ist das Personal des Hauses fantastisch ausgebildet, zuverlässig und immer freundlich. Die Chefin höchstpersönlich sorgt dafür, dass man sich stets wohlfühlt. Im Longchamps ist man gleich zu Hause!

Dieses Rund-um-Angebot rechtfertigt die Zimmerpreise absolut.

Das Longchamps ist unser absoluter Favorit unter den kleineren Hotels in Kairo, wir würden es sogar immer den großen Luxustempeln in der Stadt vorziehen. Unter Tipp: Wer nach Kairo kommt, wohnt im Longchamps!

Zimmer: 5 von 5 *

Frühstück: 5 von 5 *

Freundlichkeit und Service: 5 von 5 *

Sauberkeit: 5 von 5 *

Bar/Restaurant: 5 von 5 *

Lage: 5 von 5 *

Preis/Leistung: 5 von 5 *

Insgesamt: 35 von 35 *

Hotel Longchamps, Zamalek

The Longchamps located on the Nile-Island Zamalek is a nice, small Hotel in the 5th floor of a large house situated in the relatively quiet Sharia Ismail Mohammed. The pictures at the homepage promise a House with Agatha Christie-Charme with cosy salons, library, balconies with lots of green, a modern breakfast room/restaurant and modern, tastefully rooms that breath a mixture of good old times and modern chic. After our experience with the Windsor Hotel (see last blog) we know that pictures can lie. And they do in the case of the Longchamps, too: When you enter the hotel the first thing you notice is that it is spotless clean! Furniture and carpets are old – but that only creates the special charme of the house.The facilites are immaculate and lobby and lounges have the charme of an English country house. One has the urge to sit down with a book and start reading before checking in! Lots of sofas and armchairs invite te guest – but better use one of the two large roof terraces with their jungle-like green. There you can order a coffee, tea, beer or cold beverage. Don´t spend all the time in the lobby or on the balconies because you would miss something- your room! From small standard room to large executive or superior room – or even your holiday flat! – all rooms are arranged with taste and the right feeling for comfort. The beds are super clean and have fantastic mattresses. The bathroom is modern and perfect – not an easy task in a dusty environment like Cairo. Taking a shower is a small holiday from loud Cairo. The only – small – fly in the ointment is that not all rooms have balconies. That is not so bad because of the common balconies and to be honest, the view wouldn´t be too great.

When you wake up after a good night of sleep in your nice room you will enter a modern and VERY clean breakfast room. There you know- here I am right, that´s my place! An exuberant buffet is ready for you: fresh bread (dark and white), Toast, croissants, pastry, coffee, tea, juices, cheese, cold cuts, cereals, boiled eggs, scrambled eggs, grilled vegetables, fruits, cake… The breakfast can keep up with the largest luxury hotels in Cairo. The service is the best one can expect: always there, silent, professional and friendly.

The breakfast room is restaurant for lunch and diner. When you prefer a silent evening just stay in the hotel instead of searching for a restaurant in noisy Cairo. The food is good and the prices moderate.

The manager is always there for you and loves to help you organize your tours. The Longchamp feels like being at home during your stay. That all justifies the prices of the house which are higher middle-class.

For me te Longchmaps is the best hotel in this category and I love to stay there. Our tip: When you come to Cairo stay in the Longchamps.

Rooms: 5 out of 5 *
breakfast: 5 out of 5 *
staff and service: 5 out of 5 *
cleanliness: 5 out of 5 *
Restaurant: 5 out of 5 *
price/performance: 5 out of 5 *
Location: 5 out of 5 *
total: 35 out of 35 *

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The Prices

All our rooms have been remodeled and offer modern amenities and their own decor, while at the same time maintaining an elegant and individualistic style.

Our rooms feature air conditioning, cable television (ARD, ZDF, BBC, CNN, including channels with movies in English and a variety of German and French channels), direct-dial telephone, a mini fridge and firm mattresses. Wi-Fi is available throughout the hotel. Some rooms have a balcony or sitting room, single or king size double beds. All rooms have private facilities with bath or shower. Standard electrical outlets are 220 volts with European type ac plugs. Laundry service is available within 24 hours.

Standard room: w/ private bath or shower, A/C, cable TV, Wi-fi, mini fridge. These rooms are designed for travelers concerned with their budget.

single occupancy: USD 80.00 / EUR 59.00

double occupancy: USD 106.00 / EUR 78.00
Superior room: w/ walk-in shower or bath, A/C, cable TV, Wi-fi, mini fridge. These rooms feature superior design and location for travelers concerned with their comfort.

single occupancy: USD 92.00 / EUR 68.00

double occupancy: USD 111.00 / EUR 82.00

triple occupancy: USD 126.00 / EUR 93.00

Executive room: w/designer bath or walk-in shower, A/C, cable TV, Wi-fi, mini fridge. These rooms offer the best comfort and design for travelers seeking maximum relaxation.

single occupancy: USD 96.00 / EUR 71.00

double occupancy: USD 117.00 / EUR 86.00

triple occupancy: USD 134.00 / EUR 99.00

Hotel Apartment

Our guests’ needs and expectations have gradually changed throughout the years. In line with this shift, we are happy to offer accommodation in our freshly renovated hotel apartment. The apartment has been created for long-staying guests who wish to have more privacy while still enjoying all hotel services. The apartment has a king size bed, thus suitable for both single and double occupancy. It has a kitchenette with an inductor cooker which complies with our hygiene standards and safety regulations. Moreover, it is equipped with a large fridge and a washing machine.

Single occupancy (for less than seven nights): USD 92 / EUR 68

Single occupancy (for longer than seven nights): USD 85 / EUR 63

Double occupancy (for less than seven nights): USD 111 / EUR 82

Double occupancy (for longer than seven nights): USD 100 / EUR 75

The hotel apartment will be available starting on September 1st, 2014.

Our rates are net and non-commissionable.

Our terms are inclusive of breakfast buffet, sales tax and service charge.

Our cancellation policy is as follows:

  • Prior to 1 month of arrival date: no charges
  • Prior to 1 week of arrival date: no charges
  • 48hr before arrival date: 80% of quoted room rate
  • 24hr before arrival: 100% of quoted room rate

In the event of a late cancellation or a no-show, we will charge your card for the first night’s accommodation.

Check-in time: 14:00

You are very welcome to arrive earlier, leave your luggage with us and return later to check in.

Check-out time: 12:00 noon

Breakfast is served between 7 and 10. For an early breakfast, please inform our reception at least two days earlier. Alternatively, we are happy to prepare a breakfast box for you with a bunch of pastries, yoghurt, bread and fruit.

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Reisetipps Kairo – Das Hotel Windsor / Travel Tipps Cairo – Hotel Windsor

Hotel Windsor, Downtown
Wer auf die Homepage des Hotels Windsor gerät, der sieht ein schmuckes, altmodisches Hotel mitten in Downtown gelegen. Zimmer im Stil der Jahrhundertwende, eine alte Telefonsteckanlage, ein hübscher, stilvoller Frühstücksraum und eine Bar wie aus einem Film über das 19. Jahrhundert – kurz um, ein Hotel das an die „guten alten Zeiten“ erinnert und eine Agatha Christie Reiseromantik versprüht. Kurzum, eine Unterkunft, wie es sie in Kairo früher einmal zu Dutzenden gegeben hat, die aber schon lange durch die gesichtslosen Luxusketten und billigen Hostels verdrängt worden zu sein scheint. Das dachten auch wir uns, als wir das Hotel im Internet gefunden haben. Mit immerhin etwa 50 Euro pro Nacht im Doppelzimmer sind die Preise zwar nicht sehr hoch, im Durchschnitt der Unterkünfte in Downtown aber doch im oberen Segment anzusiedeln. Außerdem hatten wir bereits einiges (Gute) über die Bar gehört, von der aus man einen netten Blick auf das Treiben in den Straßen erhaschen kann. Tja, leider sind Fotos geduldig… Das Hotel, das kurz hinter dem Orabi-Platz im Herzen von Downtown liegt, befindet sich in einem Gebäude, das zu seinen Glanzzeiten sicher ein Schmuckstück gewesen sein mag. Jetzt ist es schmuddelig und ziemlich heruntergekommen. Darüber kann auch das (einst) schöne schmiedeeiserne Vordach wenig ändern. Die Lobby des Hauses ist eng, die Möbel im orientalischen Stil sicherlich alt – sogar antik – aber ungepflegt, wie auch der schmutzige Läufer auf dem Boden. Die Telefonanlage mit Stecksystem ist tatsächlich noch in Betrieb, aber das glänzende Schmuckstück aus dem Internet erweist sich dann als zugestaubtes und mit Klebeband geflicktes Wrack… Auch der Aufzug wirkt leider nicht vertrauenerweckend und so haben wir unsere Koffer lieber die eiserne Treppe – ziemlich wackelig – hochgetragen.
Die Zimmer im Windsor sind – man kann es nicht anders sagen – eine Zumutung. Dunkel, muffig, schmutzig und mit Wasserflecken an der Wand. Den Koffer auf einem der Sessel abzustellen war die erste dumme Idee, denn Staubwolken hüllten uns ein. Die Ausstattung mit „Klimaanlage und TV-Gerät“ war ein Witz. Statt Kühlung brachte das rumorende Ungeheuer nur muffigen Gestank, der Fernseher war ein Gerät aus den 70er Jahren. Die braune (!) Auslegware auf dem Boden passte farblich und was die Menge der Flecken anging hervorragend zu den Vorhängen und der ebenfalls in Erdtönen gehaltenen Bettwäsche. Um das harmonisch Farbbild nicht zu stören, waren auch weißen Laken und die Wände völlig vergilbt. Selbst der riesige Wasserfleck fügte sich hervorragend in das Sepia-Farbschema ein. Das Bad roch unangenehm und wurde wohl um 1992 zum letzten Mal gründlich geputzt. Auf unsere Beschwerde hin, das Zimmer sei völlig unzumutbar wurde uns mitgeteilt, es sei nicht schmutzig, sondern antik –auch eine Sichtweise… Da wir mit sofortiger Abreise drohten wurde uns statt des Sepia-Salons dann die Suite angeboten. Hier gab es tatsächlich antike Möbel und ein sehr geräumiges Badezimmer. Leider war auch hier die Zeit nicht spurlos an Einrichtung und Zimmer vorbeigegangen. Der Empire-Schrank ließ sich kaum öffnen, das Bett diente vor allem als Vorratsspeicher für Wollmäuse die vom freundlichen Putzpersonal einfach unter die hohen Beine des Gestells gefegt worden sind. Als wir darum baten, das Bad noch einmal zu putzen, wurde es etwa knöcheltief unter Wasser gesetzt – denn wir alle wissen, nass bedeutet sauber…
Nach einer ersten Nacht freute man sich auf das Frühstück, dass in einem ehemaligen Offiziersclub serviert worden ist. Zur Auswahl stand eine Marmelade, die nach Ausweis des Etiketts Erdbeergeschmack haben sollte, aber so penetrant nach Chemie roch, dass ein Geschmackstest ausbleiben musste. Möglicherweise hätten die in ihr enthaltenen Weichmacher aber das Croissant genießbar gemacht. Hätte man es fallen lassen, es hätte wohl den Boden durchschlagen… Es gab Filterkaffee, aber keine Milch, die erst auf mehrmaliges Nachfragen serviert worden ist, da war der Kaffee dann aber auch schon kalt. Umrühren hätte man ihn sowieso nicht können, denn Teelöffel waren im ganzen Hotel nicht aufzutreiben. Neben dem antiken Croissant, dass möglicherweise aus der gleichen Epoche stammte wie das Hotel selbst, und der nasebefreienden Marmelade gab es dann noch frisches Obst, darunter eine grüne Orange und eine halb aufgerissene und farblich auf die Apfelsine abgestimmte Banane. Zusammengefasst passte das Frühstück gut in die Wohlfühlatmosphäre der Zimmer…
Das Personal im Hotel war durchweg unfreundlich, unkooperativ, schlampig und bisweilen frech.
Positiv anzumerken ist, dass die Bar des Hauses im Dunkeln tatsächlich einen recht stilvollen Eindruck macht und von einer Schar internationaler Gäste bevölkert wird. Der Service ist aber auch hier extrem langsam, schlecht und die Preise unverschämt hoch…
Man kann daher leider nur zusammenfassen: Wer sich den Kairo-Aufenthalt vermiesen möchte und seinem Geld böse ist, der sollte das Windsor buchen!
Unsere Bewertung:

Preis/Leistung: 0 vo 5 *

Zimmer: 0 von 5 *

Frühstück: 0 von 5 *

Freundlichkeit und Service: 0 von 5 *

Sauberkeit: 0 von 5 *

Bar/Restaurant: 0 von 5 *

Lage: 4 von 5 *
Insgesamt: 5 von 35 *

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Hotel Windsor, Downtown

When you find the Homepage of Hotel Windsor Cairo Downtown you see a neat, old-fashioned hotel in the heart of Downtown. Rooms in the style of the late 19th century, a old telephone switchboard, a nice, stylish breakfast-room and a Victorian bar – to make a long story short a hotel that is a reminder of the “good old golden times” that breathes the travel romance of Agatha Christie´s “Death on the Nile”. Once upon a time dozens of those little hotels shaped the face of Cairo but today most of them are replaced by faceless luxury temples and cheap charmless hotels.
That was our reason for booking a double room in the Windsor Hotel. With 60,13 Dollar for a double room with toilet and shower the prices are moderate but not low. In comparison to most private hotels in downtown the Windsor is at the end of the scale. The photos and some good gossip about the bar made the decision easy.

Well, unfortunately pictures are patient…

The hotel is located near the Orabi-Square at the end of Talaat Harb Street. The house may have been a piece of jewellery some decades ago but now it is grubby, tatty and sleazy. The once surely impressive wrought-iron porch-roof is now a gathering place for dust and garbage. The lobby that looked quiet nice in the pictures is in fact very narros and adorned with antique furniture. The problem: furniture and carpets are blowzy and not very charming. The famous telephone switchboard that was sparkling and shiny in the internet in fact is a wrack full of dust and scantilly mended toegther with tape. The once very beautiful iron lift did not convince us… we decided to use the stairs. Nobody helped us dragging our luggage into the 2nd floor. Maybe the page-boy was too afraid to use the staggering stairs…
Once we opened the door of our room we were shocked. There are no other words to describe the rooms than impertinence: dark, moldy, dirty and with water-stains at the walls. Placing our luggage on the armchair was the first mistake- clouds of dust engulfed us. The page-boy showed us – with lots of pride- the air-condition. At least we think it was an aircondition. Instead of cooling the room it just made a earsplitting noise – not to mention the smell of …let´s say cat. The “TV” was bw-monster from the 70s. The brown (!!) carperting perfectly suited the curtains and even the bedlinen in colour and stains. Later we found out that like the beige walls the bedlinen was supposed to be white, not light brown… Even the huge water-stain in its opalescent mixture of dark brown, light brown, yellow and orange fitted perfectly.

The bathroom was small, dark and stinky – we guessed the last time it has been cleand was around 1976. Surely we complained about the state of the room. The answer: “No Sir, the room is not dirty, it´s antique”. Yeah, that is ONE perspective…

We were on the verge of leaving at once and so the managers offered us the “Suite” instead of what we called the “Sepia Salon”. The suite with a huge entrance hall, a spacious bathroom and a amply bedroom had stone and wood-floor, surely better than the brown carpet. The furniture really was antique but in a very bad condition. The empire-cupboard was nice looking but it was nearly impossible to open the doors, the bed was a repository for dust bunnies and maybe other not so sweet animals and the mirrors all blind.
We asked the manager to clean the room and after two minutes a scruffy old man came and drowned the poor dust bunnies in 20 cms of water. As we all know, wet means cleans…

After a night with less sleep than necessary we looked forward to have breakfast that is served in an old officiers´ mess. The word mess here fits the situation perfectly… The green cover was dirty and full of crumbs. Quite impressive because we were the first guests that day. We got something that was called “strawberry jam” but when we opened the little container the smell fo chemicals was so strong that we decided that a taste-test has to be canceled. Maybe an error because the emollients in the “jam” may had helped to chew the antique croissant. Falling to the ground the pastrie surely had broken through the floor. As archeologist I dated the croissant to the 20th Dynasty…
Next to the jam and pastrie they offered american coffee but no milk. That was maybe the reason why there was not one tea-spoon in the entire hotel. After nose-freeing jam, lukewarm coffe and a pharaonic croissant the waitress (here we understood that waitress comes from the word-root “to wait”) served “fresh fruits”. The hand for colours we could already adore in the Sepia Salon was an important breakfast topic as well. The cover at the table was green, and so was the “Orange” and the banana. To summ up our feelings: The breakfast perfectly matched the cosy atmosphere of the rooms.
The staff was consistently unfriendly, uncooperative, frouzy, lazy and sometimes even cheeky and impertinent.

Our advice: When you want to have the worst time ever in Cairo and when you don´t like your money, Hotel Windsor is your place to be.
A warning: A vaccination against hepatitis is highly recommended…

Rooms: 0 out of 5 *
breakfast: 0 out of 5 *
staff and service: 0 out of 5 *
cleanliness: 0 out of 5 *
Restaurant: 0 out of 5 *
price/performance: 0 out of 5 *
Location: 4 out of 5 *
total: 4 out of 35 *

Prices in Detaily

ROOM WITH SHOWER
– Single $37.67

– Double $47.50

ROOM WITH SHOWER & TOILET
– Single $46.51

– Double $60.13

ROOM WITH FULL BATH
– Single $56.62

– Double $68.97

DELUXE ROOM (Mini Suite)
– Single $62.94

– Double $75.29

EXTRA BED

$23.72

ABOVE PRICES INCLUDE BREAKFAST, SERVICE CHARGE AND TAXES.
(ALL RATES ARE IN US DOLLARS)

BREAKFAST… ….L.E.34.00
LUNCH……………..L.E.75.00
DINNER……… ……L.E.85.00

N.B: Service Charge & Taxes to be added to meal prices.

Free Wireless Internet in Lounge (WI FI)

We offer special rates for groups and long term stays (to be agreed upon)

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The famous Agatha Christie – as an ARCHAEOLOGIST!

Not many know that famous Dame Agatha Christie was married to an Archeologist and very interested in that subject herself! See that nice link

http://edition.cnn.com/2011/WORLD/europe/03/12/uk.christie.writer.archaeology/index.html?_s=PM%253AWORLD

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Fake Mummies in the Vatican…

http://www.huffingtonpost.com/2015/02/02/vatican-mummies-fake_n_6594622.html

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<a href="Varia Aegyptiaca I: Kleine Berliner Schriften zum Alten Ägypten, Band 2” title=”Amazaon”>

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Free Positions in Egyptology

California State University, 

Instructional Faculty – Egyptology/ Egyptian Studies

Overview

Employment Status: Full-time

Work Schedule:  TBD

Area of Specialization: Egyptology

Overview:  California State University, San Bernardino invites applications for a full-time tenure-track Assistant Professor of Egyptology/Egyptian Studies. The successful candidate will be appointed in the Department of Anthropology (including Archaeology), Art (including Art History), or History according to her/his disciplinary focus.

Typical Activities

The successful candidate is expected to develop and teach upper-division and graduate courses related to Egyptology and Near East Studies, as well as teach introductory courses that incorporate related content, e.g., world history or introductory art history.  The successful candidate will produce scholarly research and provide service to the university and the community. The successful candidate will show potential for producing a strong record of research and publication and provide evidence of effective teaching.

Minimum Qualifications

PhD in hand by the time of appointment.
Preferred Qualifications: PhD degree in anthropology, archaeology, art history, or history or a closely related field, with a dissertation specializing in Egyptology/Egyptian Studies.

Supplemental Information

Candidates will be expected to meet the traditional requirements of excellence in teaching, active scholarly and professional work, and service to the university and community. In addition, new faculty are encouraged to develop and participate in activities that support the university’s strategic plan. This plan emphasizes: a) teaching and learning excellence; b) student access, retention, and success; c) excellence in research and creative activities; d) campus community; e) community engagement; and f) infrastructure.

The position is funded in part by the Harer Endowment Faculty Fellowship and supports the campus’s Robert and Frances Fullerton Museum of Art.  Housing one of the largest public collections in southern California, the museum oversees nearly 500 ancient Egyptian artifacts dating from the Predynastic to Coptic Periods.

Submit vita, copy of your most recent transcripts, and letter of application that includes statement on teaching philosophy and strategies, research/professional accomplishments and goals, as well as a description of any interest or experience in one or more of the university’s strategic plan areas. Also, submit the names, telephone numbers, and e-mail addresses of three references, and have them email letters of recommendation to facultyrecruitment@csusb.edu.

Deadline: Applicant files will be reviewed beginning on March 1, 2015. Position open until filled. To apply for this position please click “Apply” above or click the following link:
https://www.governmentjobs.com/jobs/1044840/instructional-faculty-egyptology-egyptian-studies/agency/csusb/apply

Inquires can be made to:

Dr. Salaam Yousif, Associate Dean, College of Arts and Letters

Email: syousif@csusb.edu

Phone: 909-537-5800

California State University, San Bernardino is an Affirmative Action/Equal Opportunity Employer.  We consider qualified applicants for employment without regard to race, color, religion, national origin, age, gender, gender identity/expression, sexual orientation, genetic information, medical condition, marital status, veteran status, or disability. 

AgencyCalifornia State University, San BernardinoPhone(909) 537-3100Websitehttp://www.csusb.edu

Address5500 University Parkway

San Bernardino, California, 92407.

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A first glimpse – Amarna in the 21st century

Our newest volume Amarna in the 21st century is on its way. We are in the process of layout and last check-ups.

You are interested in the Amarna Period? Our volume III is the book for you!

What can you expect? We have contributions by authors from all over the world – from Poland to America, from Germany to Greece. The special idea: well-known scholars work side by side with new-comers! We will give you a first glimpse what you will find in our new book:

Kristin Thompson, Stone Inlays from the Great Aten Temple

Heidi Köpp, Ikonographische und textliche Belege für Frauen auf Streitwagen in der Amarnazeit

Natalia Klimczak, Who was Kiya – the summary of facts and fiction about the “Great beloved wife of Akhenaten”

Wolfgang Winter, Zur Chronologie der Beamtengräber in Amarna

Gregorius Kontopoulos, Tutankhamun´s widow´s pledge

Christian Huyeng, Revolution or Reaction  – Akhenaten´s  Archaism

Follow us and keep updated! As soon as the book is available we will inform you!!

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